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Bild 1: Nach
zehnstündiger Anreise übernahmen wir diesmal unser Schiff die
Felicita in der Marina Veruda bei Pula. Die plötzlich auftretende
Gewitterfront war zwar interessant anzusehen, die stürmischen Böen
veranlassten uns jedoch, unser Auslaufen um zwei Stunden zu
verschieben. |
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Bild 2: Da es für
Männer ('richtige' Männer) nicht angebracht ist, mit langen Haaren
eine Segelyacht zu steuern, wurde Andy von Wolfgang ein
entsprechender Haarschnitt verpasst. Wer Wolfgang kennt weiß, dass
dies kein normaler Haarschnitt werden würde... |
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Bild 3: Nach 20 Minuten
war es dann soweit. Steht ihm doch gut, oder? Andy war 'leider'
nicht dieser Meinung und sein toller Irokesenschnitt musste noch vor
dem ersten Landgang bereinigt werden. |
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Bild 4: Nach dieser
Aktion ging Wolfgang dann freiwillig ins Dingi, bevor Andy ihn
kielholen konnte ;-) |
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Bild 5: Obwohl wir beim
Ankern Probleme mit unserem Motor hatten, er nahm im Retourgang kein
Gas mehr an, ließen wir uns die gute Laune nicht verderben und
sangen mit Andy´s Gitarrenbegleitung altbekannte Lieder von G.
Danzer, W. Ambros usw. |
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Bild 6: Da wir den
Fehler nicht in Eigenregie lokalisieren konnten, waren wir gezwungen
die Marina Mali Losinj anzusteuern. Unsere Uhr zeigte 15:10 Uhr als
wir vor geschlossenen Werkstatttüren standen und erfahren mussten,
dass von 15 bis 18Uhr Pause ist. Etwas sauer wegen dem
aufgezwungenen Aufenthalt konnten wir zumindest ausgiebigst von den
Duschen Gebrauch machen. Endlich 18Uhr - der Meister wurde geholt
- er sah kurz in den Motorraum und deutete uns, dass er den
Dieselfilter als mögliche Ursache ansah und ihn tauschen musste.
Dieses Ersatzteil konnte aber frühestens am nächsten Tag besorgt
werden, weshalb wir beschlossen den alten auszubauen und zu
reinigen. Im Zuge dieser 'Wartungsarbeiten' reinigten wir auch alle
Dieselsiebe und versuchten schlussendlich die ganze Anlage wieder zu
entlüften. Bei diesem Arbeitsvorgang scheiterten wir jedoch
kläglich und mussten am nächsten Morgen auf den 'Meister'
zurückgreifen. Um 8 Uhr erfolgte der erste Startversuch, nach
weiteren vier Stunden roch das Schiff zwar wie ein Tanker, der Motor
lief jedoch einwandfrei und wir konnten endlich ablegen. |
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Bild 7: Wer den
Anweisungen des Skippers nicht Folge leistet, wird mit 1 Stunde
Backskiste bestraft...
Blödsinn: Wolfgang tauschte Platz mit den Fendern und versuchte die
Verkabelung unseres Autopiloten wieder in Gang zu setzen, der uns
während einer Nachtfahrt leider ausgefallen war. |
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Bild 8: Ein prüfender
Blick in die Karte, ob wir eh´ dort sind, wo wir sein sollten... |
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Bild 9: Die
Palmecana-Marina ist zwar von der Lage sehr schön, jedoch gab es zu
wenige funktionierende Anschlüsse für Strom und Wasser, sodass die
Schiffe am Ende des Steges das Nachsehen hatten. Abgesehen vom
extrem hohen Preis für den Anlegeplatz zeichnete sich das Personal
auch nicht gerade durch Höflichkeit oder gar Hilfsbereitschaft aus
und so waren wir froh, am nächsten Tag wieder auslaufen zu
können. |
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Bild 10: Auf diesem Foto
sieht man, dass es absolut notwendig ist vor dem Auslaufen bzw.
Segel setzen, 'klar Schiff' zu machen und alles was herumfliegen
könnte sicher zu verstauen. Bei dieser Lage waren die
Unannehmlichkeiten der letzten Tage rasch vergessen und die ganze
Crew genoss das pure Segeln. |
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Bild 11: Die Crew von
links nach rechts: Wolfgang, Andrea, /me, Eva, Andrea, Andy |
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Bild 12: Bei Sibenik, an
alten Verteidigungsanlagen vorbei, geht es flussaufwärts durch
einen Canyon, in dem früher einige Winnetou-Filme gedreht wurden
bis man schließlich einen Brackwassersee erreicht. Nach der
obligatorischen Badepause fuhren wir den Fluß weiter bis wir nach
Skradin gelangten, einem reizenden kleinen Ort mit einer sehr
schönen Marina. Der Landgang wurde mit einem ausgiebigen Abendessen
und einem Abstecher zum legendären Weinbauer und Schnapsbrenner 'Mattje'
verbunden. Anschließend gaben wir am Schiff noch ein paar Lieder
von uns und ernteten als Dank dafür einige Bierdosen - oder war das
gar ein Wink, dass wir aufhören sollten? |
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Bild 13: Am nächsten
Tag ging´s mit Ausflugsbooten die Krka weiter flußaufwärts bis
zum Nationalpark. Nach dem Kauf der Eintrittskarten machten wir
über die sehr schön angelegten Wege einen Rundgang um das Areal
der Wasserfälle und Biotope. Dieser Nationalpark ist auf jeden Fall
einen Ausflug wert! |
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Bild 14: Dieses Bild
zeigt einen Ausschnitt der Krka Wasserfälle, welche sich über
viele Etagen auf eine Länge von ca. 1 Km erstrecken. Im letzten
Becken war das Baden erlaubt, was auch sehr viele Einheimische und
Touristen nützten. |
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Bild 15: Was gibt es
Schöneres, als zwei Hobbies miteinander zu verbinden...
Fast jeden Abend wurde der
Antennendraht mit Hilfe des Spinnakerfalles aufgezogen, um mit
unseren Freunden in der Heimat Kontakt aufnehmen zu können. Dabei
wurden Neuigkeiten ausgetauscht, unsere Erlebnisse des Tages
erzählt und aktuelle Wetterberichte eingeholt. |
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Bild 16: Am letzten Tag
bei der Heimfahrt zur Marina ertönte plötzlich ein lauter
Warnpiepser. Schnell wurde festgestellt, dass der Keilriemen
gerissen war. Da wir ziemlich weit vom Ufer entfernt waren und kein
Wind ging beschlossen wir, uns ohne Segel treiben zu lassen um den
Tausch vorzunehmen. Die eifrigen Bemühungen wurden von den
aufgeregten Zurufen unserer Frauen unterbrochen, die da meinten,
dass ein Frachtschiff direkten Kurs auf uns hätte. Dies stimmte
leider und da wir nicht die entsprechende Flagge gehisst hatten,
starteten wir kurz den Motor und begaben uns aus der Fahrrinne des
Frachters. Danach konnten wir ungestört den Keilriemen tauschen und
die Heimfahrt fortsetzen. |
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